Portrait

Steckbrief

Ich habe Jahrgang 1960 (uff) und lebe von der und für die Musik. Nein, ich habe keinen Abschluss oder ein Diplom in Musik. Mein persönlicher Abschluss ist die Erfahrungen bwz. die vielen Stunden die ich Live auf der Bühne verbringen durfte. Suchen Sie einen klassischen Gitarrenlehrter, der nach Noten lehrt, bin ich vermutlich nicht der Richtige. Suchen Sie einen Teacher, der Ihnen beibringt, wie eine Gitarre cool tönen kann, wie man den Gesang einsetzt, einen Song arrangiert, einen eigenen Song schreibt oder wie man eine Band auf die Beine stellt, so bin ich der Richtige für sie.

Mit 16 (1976) begann ich mit dem Gitarrenspiel, als ich im Lehrlingsheim Muttenz lieber Billard oder Gitarre spielte, anstatt in den Ausgang zu gehen (So was soll es geben). Als mir ein Freund zeigte, dass man mit Songbooks und den darin enthaltenden Akkorden Songs von Elvis spielen konnte, war ich hin und weg. Ab da an gabs kein Halten mehr! Total angefressen beschreibt es richtig. Das Üben war für mich Freude obwohl es damals leider nicht die tollen Hiflsmittel wie Youtube etc. gab. Heutzutage ist in dieser Hinsicht Google, Youtube & Co. ein Segen.

Ich nahm die Gitarre, damals eine klassische Gitarre (Ein Geschenk meiner Grossmutter) überall hin, spielte und sang so viel und gut es ging  (Manchmal gegen den Willen der Anwesenden :-).

Dann gabs die erste Band „The Flakes“ Werner Cervellieri, mein Laboranten-Stift-Kollege und Werner Rolli. Die ersten Auftritte waren eher kläglich aber wir gaben nicht auf und bald entwickelte sich langsam ein Sound, den man hören konnte.

Schon früh begann ich mit dem Schreiben von eigenen Mundartsongs. Dies aus dem einzigen Grund, weil mein Englisch zu wenig gut für einen tollen Song ist. Auch da waren die Songs sosolala, aber wie es mit allem ist: Mit üben klappts immer besser!

Dann schloss ich mich div. Bands an um ein wenig Routine zu entwickeln. Und man merkt bald, dass man zu Hause auf dem Sofa super spielt, aber das Ganze auf der Bühne nur schwer umsetzen ist. Ich spielte Tanzmusik, dies aus dem einfachen Grund, weil diese Sparte am lukrativsten war 🙂 und man ausserdem Routine erlangte, dauerten doch die Gigs teilweise bis zu acht Stunden. In den Achtzigern waren Live-Tanzbands sehr gefragt und es wurde noch standardmässig getanzt. Dies in Dancings, Hallen, an Maskenbällen und an Stadtfesten. Die Drum-Computer und Sample-Maschinen waren langsam am aufkommen und bis dahin wurde LIVE gespielt.

Danach ging ich wieder zurück zu meiner ursprünglichen Musik von Elvis, Johnny Cash und dem Rock’n Roll.

 

Ich denke, dass ich, so es die Gesundheit will, das Musizieren und Unterrichten noch lange mein Lebensinhalt sein wird, zumals ich mit allen Schülern ein tolles Verhältnis habe.

Abschliessend kann man sagen, dass es nicht immer das Hallenstadion sein muss. Man kann auch für und von der Musik leben, ohne Bodyguards und Starruhm: Als „Amateur“, der einfach die Musik liebt!